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    Trading ist eines meiner Hobbys, deshalb möchte ich euch hier meine Trades vorstellen. Um das ganze interessanter zugestalten sollt Ihr mitentscheiden, welche Aktie soll als nächstes gekauft werden oder wo sind die Stopps zu setzen. Ich betreibe neben diesen Blog auch noch ein umfangreiches
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  • Ich wünsche euch viel Spaß auf meiner Seite.

    Martin Brosy

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Kann man Trading erlernen?

Autor: admin

Die Frage, ob Trading erlernbar ist, wird seit etwa 100 Jahren intensiv diskutiert. Sie hat einen psychologischen und philosophischen Hintergrund, denn es streiten prinzipiell zwei Auffassungen: Die eine besagt, dass ein Trader wie jeder wirtschaftlich handelnde Mensch in unklaren Situationen hohe Urteilsfähigkeit beweist und seine Emotionen kontrolliert, was von seiner mentalen Konstitution und seiner Intelligenz abhängt, mithin nicht erlernbar ist. Die andere Auffassung besagt, dass Trading erlernbar sei, weil es bewährte Strategien gibt, die lediglich umzusetzen sind. In den 1980er Jahren führte diese Diskussion zu einem Experiment, das die Gruppe der “Turtle-Trader” hervorbrachte.

Das Züchten von Schildkröten

Ihren Namen verdanken die Turtle-Trader einem Experiment der beiden Futures-Händler Eckhardt und Dennis, die um die oben genannte Fragestellung einen langjährigen Disput führten und schließlich einer Gruppe von jungen, unerfahrenen Börseninteressierten das Traden beibrachten: den 13 Turtles, die Dennis (der im Gegensatz zu Eckhardt vom Lernerfolg überzeugt war) so nannte, weil er meinte, man könne Trader züchten wie Schildkröten. Das reichliche Dutzend Trader war aus einem Wettbewerb hervorgegangen, wandte eine vorgegebene Trendfolgestrategie an und erzielte in den kommenden Jahren durchschnittliche Gewinne von 80 Prozent jährlich, was auch nach heutigem Verständnis als enormer Erfolg gilt. Dennis hatte also recht behalten, und er war sich seiner Sache so sicher, dass der den Schülern Bargeld zum Traden in die Hand drückte: jedem Einzelnen zwischen 500.000 und zwei Millionen Dollar. Dennis wollte beweisen und bewies es sehr handfest: Trading ist erlernbar.

Die Strategie der Turtle-Trader

In der Trading-Welt ist diese Geschichte weniger bekannt als die Strategie, mit denen die Trader Erfolg hatten. Sie wandten zwei zusammenhängende Regeln an:

  • 1. Sie handelten in einem Donchian-Channel 20- und 55-Tage-Hochs und -Tiefs
  • 2. Sie setzten ein striktes Risikomanagement entsprechend der Volatilität, also der Breite des Donchian-Channels ein. Ihre Positionen waren nie größer, als es die Schwankungsbreite der Kurse – bei angemessenem Stopploss-Management – erlaubte.

Der Donchian-Channel geht von der These aus, dass sich Kurse in einem Trend in eine Richtung bewegen können und dabei fortwährend neue Hochs oder Tiefs bilden, die als Einstiegssignal dienen (bei der Turtle-Strategie nach 20 oder 55 Tagen). Gleichzeitig schwanken die Kurse in einem bestimmten Kanal, dem Donchian-Channel, mit wechselnder Amplitude beziehungsweise Volatilität. Die Turtle-Strategie basiert darauf, Positionen in einer Größe zu kaufen, dass ein Stopp knapp außerhalb des Donchian-Channels noch dem vorgegebenen Money-Management entspricht, also beispielsweise nicht mehr als 10 Prozent Verlust der jeweiligen Position oder 1 Prozent Verlust des Gesamtportfolios verursacht. Hierbei handelt es sich um übliche (natürlich ungefähre) Größen beim Trading.

Darauf kommt es bei einer Aktienanalyse an

Kunden, die auf der Suche nach einer guten Geldanlage sind, werden sehr schnell mit Aktien oder CFDs konfrontiert. Informationen über CFDs erhalten Sie auf dieser Seite. Mit Aktien und anderen Wertpapieren kann zweifelsfrei viel Geld verdient werden. Die meisten Menschen kennen sich im Bereich der Aktienanlage jedoch nicht aus und wissen auch nicht, wie eine Aktie funktioniert. Außerdem ist sehr vielen Anlegern nicht bekannt, was eine Aktie überhaupt ist. Weiterhin wird die Aktienanlage von den meisten Verbrauchern unterschätzt. Vor jeder Anlage ist eine umfangreiche Aktienanalyse sehr wichtig. Wer diese Analyse nicht durchführt, wird langfristig Verluste erzielen. Doch was ist eigentlich eine Chartanalyse?

Aktien und Aktienanalysen

Eine Aktie ist ein verbrieftes Recht an einem Unternehmen. Die Aktiengesellschaft gibt Wertpapiere (Aktien) heraus, um Geld einzunehmen. Mit diesem Geld kann die Aktiengesellschaft schließlich investieren. Der Aktionär erwirbt mit dem Kauf der Aktie einen kleinen Teil der Aktiengesellschaft. Er wird quasi Teilhaber des Unternehmens. Der Wert einer Aktie richtet sich deswegen immer nach dem Wert des Unternehmens. Geht es dem Unternehmen wirtschaftlich schlecht, so wird auch der Wert der Aktie fallen. Doch jeder Anleger kauft eine Aktie mit dem Ziel, einen Kursgewinn zu erzielen. Wie kann jedoch mit einer Aktie ein Gewinn erzielt werden? Gibt es Möglichkeiten, den weiteren Kursverlauf einer Aktie vorherzusagen?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass kein Anleger oder Analyst den zukünftigen Kursverlauf einer Aktie sicher vorhersagen kann. Es gibt jedoch die Aktienanalyse, mit der Prognosen zum Kursverlauf abgegeben werden können. Diese Aktienanalyse sollte von jedem Anleger durchgeführt werden. Es kann zwischen der Chart- und Fundamentalanalyse unterschieden werden. Bei der Fundamentalanalyse schauen sich Anleger die quantitativen Unternehmensdaten an. Die Bilanzen und betriebswirtschaftlichen Auswertungen werden dabei analysiert und bewertet. Auf dieser Grundlage versuchen Anleger schließlich, den Kursverlauf zu bestimmen. Wirtschaftet ein Unternehmen zum Beispiel sehr gut, so wird der Kurs vermutlich steigen. Wird ein neues Produkt angekündigt, so werden sofort Prognosen aufgestellt. Diese Prognosen, die auch zu der Fundamentalanalyse zählen, wirken sich schließlich auf den Kursverlauf aus.

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Abgelegt in: Allgemein Kommentare(0) April 2013