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Lohnt sich eine Anschlussfinanzierung bei einer kreditgebenden Bank?

Autor: admin

Wenn Zinsbindungsfristen bei Baufinanzierungen auslaufen, müssen sich die Immobilienbesitzer entscheiden, wie die Baufinanzierung weiterlaufen soll. Der bequemste Weg ist der, die Anschlussfinanzierung über die kreditgebende Bank laufen zu lassen und deren Verlängerungsangebot anzunehmen.

Doch ist dies auch die günstigste Variante?

Man sollte auf jeden Fall die Konditionen vergleichen und sich Angebote von anderen Finanzinstituten einholen. Sollte man den Auslauf seiner Zinsbindungsfrist selbst nicht im Blick haben, so sind die Banken seit 2008 dazu verpflichtet, den Kreditnehmer mindestens drei Monate vor Ablauf der Zinsbindung zu informieren, ob und zu welchen Konditionen diese bereit sind, den Kredit zu prolongieren.

Viele Kunden scheuen den Wechsel zu einer anderen Bank, da dies zu kostenintensiv und zu teuer erscheint. Dies hört man zumindest häufig von so mancher Bank. Aber wer genau rechnet, der kann hier gutes Geld sparen, denn die Abtretung der Grundschuld an das neue kreditgebende Institut sollte nicht mehr als 0,3 Prozent der aktuellen Kreditsumme kosten. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick ist es sogar möglich, dass die neue Bank diese Kosten übernimmt. Zusätzlich fallen dann noch die Kosten für die Umtragung im Grundbuch an.

Selbst wenn es nicht zum Bankwechsel kommt, so kann ein Angebot eines Mitbewerbers und der drohende Verlust eines Kunden, den Kreditgeber eventuell zu einem Preiszugeständnis bewegen.

Aus Sicht des Immobilienbesitzers macht es aber durchaus Sinn, sich bereits einige Jahre vor Ablauf der Zinsbindungsfrist über die aktuellen Zinsen und die vermeintliche Zinsentwicklung zu informieren.

Wartet der Kreditnehmer bis zum Ende der Zinsbindung ohne eine vorherige Absprache mit einer Bank zu treffen, werden bei seiner Anschlussfinanzierung die aktuellen Zinsen für die Kondition zugrunde gelegt.

Es ist aber seit einigen Jahren möglich, sich bereits frühzeitig einen Zinssatz für die Zukunft zu sichern.

Das ist immer dann sinnvoll, wenn sich die Zinsen auf niedrigem Niveau bewegen und mit steigenden Zinsen gerechnet wird. Diese Variante nennt sich Anschlussfinanzierung mit Forward Darlehen.

Die möglichen Zeiträume für eine solche Zinssicherung liegen zwischen sechs Monaten bis zu fünf Jahren vor Ablauf der Zinsbindungsfrist. An den festgelegten Zinssatz sind dann sowohl die Bank als auch der Kreditnehmer gebunden. Für die Vereinbarung über einen zukünftigen Zinssatz muss der Kreditnehmer allerdings eine Prämie zahlen, die abhängig vom Vorlauf und der Zinsstruktur ist. Diese Prämie wird als Prozentsatz auf den zukünftigen Zinssatz der Baufinanzierung aufgeschlagen und dem Kreditnehmer für die Anschlussfinanzierung seines Darlehens garantiert.

Zur guter Letzt ist der Ablauf einer Zinsbindungsfrist immer eine gute Gelegenheit Sondertilgungen zu tätigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Hier gilt es zu beachten, dass geplante Sondertilgungen der Bank rechtzeitig mitgeteilt werden sollten.

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Abgelegt in: Allgemein Kommentare(0) Dezember 2011